Wallbox · E-Mobilität · Netzanmeldung
Wallbox-Installation: Zuhause laden – sicher angeschlossen, korrekt angemeldet
Eine Wallbox Installation ist mehr als ein Gerät an der Wand: Leitungsdimensionierung, eigener Stromkreis, FI-Schutz und die Anmeldung beim Netzbetreiber gehören dazu. Wir planen, montieren und melden Ihre Ladestation an – im Raum Schwäbisch Gmünd und Welzheim ebenso wie rund um Ravensburg (Wilhelmsdorf) und Ravensburg. Auf Wunsch mit PV-Überschussladen und Lastmanagement.
Netzanmeldung inklusive
Wir melden Ihre Wallbox nach § 19 NAV beim Netzbetreiber an und führen bei 22 kW das Genehmigungsverfahren. Die Abläufe bei Netze BW kennen wir aus unseren Photovoltaik-Projekten.
Sauber installiert und geprüft
Eigener Stromkreis, passender FI-Schutz, korrekt dimensionierte Zuleitung. Nach der Montage messen wir die Anlage nach VDE 0100-600 durch und übergeben sie mit Prüfprotokoll – dokumentiert für Versicherung und Netzbetreiber.
Bereit für Ihren Solarstrom
Wir wählen Wallboxen, die mit Energiemanagement und Wechselrichter kommunizieren. So lädt Ihr Auto bevorzugt PV-Überschuss – und die Ladestation passt auch zu einer Photovoltaik-Anlage, die erst später kommt.
Vom Carport bis zur Tiefgarage
Ein Ladepunkt am Einfamilienhaus, mehrere Stellplätze mit Lastmanagement in der Tiefgarage oder auf dem Firmenparkplatz: Wir planen die Anlage so, dass sie mit Ihrem Bedarf mitwächst.
Warum gehört die Wallbox-Installation in die Hände eines Fachbetriebs?
Ein Elektroauto lädt über Stunden mit voller Leistung – eine Belastung, für die normale Haushaltssteckdosen nicht ausgelegt sind. Eine fest installierte Wallbox braucht deshalb einen eigenen Stromkreis mit korrekt dimensionierter Zuleitung, eigener Absicherung und passendem Fehlerstromschutz; je nach Gerät ist ein FI-Schalter Typ A mit Gleichstromfehlererkennung oder Typ B vorgeschrieben. Dazu kommt: Fest angeschlossene Ladeeinrichtungen dürfen nur von einem beim Netzbetreiber eingetragenen Elektro-Fachbetrieb installiert werden. Eigenbau ist nicht zulässig und gefährdet im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Wir prüfen vor der Installation, was Ihr Hausanschluss hergibt: freie Reserven, Zustand des Zählerschranks, sinnvoller Leitungsweg zum Stellplatz. Nach der Montage messen wir die Anlage nach VDE 0100-600 durch und übergeben sie mit Prüfprotokoll. Als Elektro-Fachbetrieb, eingetragen bei der Handwerkskammer Ulm, führen wir diese Arbeiten in beiden Regionen aus – im Raum Schwäbisch Gmünd und Welzheim ebenso wie von unserem Standort Ravensburg (Wilhelmsdorf) aus im Landkreis Ravensburg.
11 kW oder 22 kW – und was verlangt der Netzbetreiber?
Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber gemeldet werden – das schreibt § 19 Abs. 2 NAV vor. Bis 12 kVA Gesamtleistung, also bei der üblichen 11-kW-Wallbox, genügt die Anmeldung. Eine 22-kW-Wallbox braucht dagegen die ausdrückliche Zustimmung des Netzbetreibers. Der hat dafür zwei Monate Zeit; ablehnen darf er nur aus engen Gründen, etwa wenn der Hausanschluss die Leistung nicht hergibt. Reagiert er nicht fristgerecht, gilt die Zustimmung als erteilt.
Seit 2024 gilt zusätzlich § 14a EnWG: Neu installierte Wallboxen über 4,2 kW sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf die Ladeleistung bei drohender Netzüberlastung vorübergehend auf mindestens 4,2 kW drosseln – im Alltag kaum spürbar, das Auto lädt weiter. Im Gegenzug erhalten Sie ein reduziertes Netzentgelt, je nach Netzgebiet häufig ein niedriger dreistelliger Betrag pro Jahr. Die Steuerbarkeit ist zugleich der Grund, warum Netzbetreiber eine Wallbox nicht mehr pauschal wegen Netzengpässen ablehnen dürfen.
Den Papierkram übernehmen wir vollständig: Anmeldung, technische Datenblätter, Inbetriebnahmeprotokoll. Aus unseren Photovoltaik-Projekten kennen wir die Abläufe bei Netze BW – dem Netzbetreiber, der für viele Orte zwischen Remstal und Bodensee zuständig ist. Liegt Ihr Gebäude in einem Stadtwerke-Netz, wickeln wir die Anmeldung dort ab. Sie bekommen von uns Bescheid, sobald die Freigabe vorliegt, und direkt einen Termin für die Montage.
Was kostet eine Wallbox mit Installation – und was wird 2026 gefördert?
Als Richtwert: Eine solide 11-kW-Wallbox kostet je nach Ausstattung 500 bis 1.200 Euro, die fachgerechte Installation je nach Leitungsweg 800 bis 1.500 Euro. Im Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten damit meist zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Teurer wird es bei langen Kabelwegen, Wanddurchbrüchen, einem alten Zählerschrank oder Stellplätzen in der Tiefgarage – dann sind auch 4.000 bis 6.000 Euro möglich. Nach einem Vor-Ort-Termin nennen wir Ihnen einen verbindlichen Preis, keine Schätzung.
Bei der Förderung ist der Stand Mitte 2026 fürs Einfamilienhaus ernüchternd: Die KfW fördert private Wallboxen nicht mehr, und das Landesprogramm Charge@BW nimmt keine neuen Anträge an. Interessant ist dafür das im April 2026 gestartete Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“: Eigentümergemeinschaften, private Vermieter und kleinere Unternehmen erhalten je nach Ausführung bis zu 2.000 Euro Zuschuss pro Stellplatz. Dauerhaft sparen alle steuerbaren Wallboxen über das reduzierte Netzentgelt nach § 14a EnWG. Was für Ihr Objekt greift, klären wir im Beratungsgespräch.
PV-Überschussladen und Lastmanagement: Wie holen Sie mehr aus der Wallbox?
Wer eine Photovoltaik-Anlage besitzt oder plant, sollte die Wallbox darauf abstimmen. Beim PV-Überschussladen regelt ein Energiemanagement die Ladeleistung dynamisch: Das Auto lädt bevorzugt dann, wenn die Anlage mehr Strom liefert, als das Haus verbraucht. Wallboxen mit automatischer Phasenumschaltung laden schon ab etwa 1,4 kW – so landet auch der Überschuss eines bedeckten Tages im Akku statt im Netz. Weil selbst erzeugter Solarstrom deutlich günstiger ist als Netzstrom, sinken die Kilometerkosten spürbar. Wir installieren beides aus einer Hand und legen bei jeder PV-Planung die Reserve für die Wallbox gleich mit an.
Sobald mehrere Ladepunkte an einem Anschluss hängen – in der Tiefgarage einer Eigentümergemeinschaft oder auf dem Firmenparkplatz – braucht es Lastmanagement. Es verteilt die verfügbare Anschlussleistung dynamisch auf die ladenden Fahrzeuge, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird und keine teure Anschlussverstärkung nötig ist. Wohnungseigentümer haben seit der WEMoG-Reform einen gesetzlichen Anspruch auf einen eigenen Ladepunkt. Wir planen solche Anlagen skalierbar – heute zwei Ladepunkte, vorbereitet für mehr – für Wohnobjekte und Gewerbebetriebe im Remstal genauso wie im Raum Ravensburg.
Häufige Fragen
Wallbox & E-Mobilität: kurz beantwortet.
Muss ich meine Wallbox beim Netzbetreiber anmelden?
Ja. Nach § 19 Abs. 2 NAV muss jede Ladeeinrichtung vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber gemeldet werden. Bis 12 kVA – also bei einer 11-kW-Wallbox – genügt die Anmeldung, eine 22-kW-Wallbox braucht eine Genehmigung. Der Netzbetreiber hat dafür zwei Monate Zeit; antwortet er nicht, gilt die Zustimmung als erteilt. Wir übernehmen die komplette Abwicklung inklusive aller technischen Unterlagen.
Was kostet eine Wallbox-Installation im Einfamilienhaus?
Als Richtwert: 500 bis 1.200 Euro für das Gerät plus 800 bis 1.500 Euro für die Installation, je nach Leitungsweg und Zustand des Zählerschranks. Meist liegen die Gesamtkosten zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Lange Kabelwege oder ein nötiger Zählerschrank-Umbau erhöhen den Preis. Nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie von uns ein verbindliches Angebot.
Gibt es 2026 noch eine Förderung für Wallboxen?
Für private Einfamilienhäuser gibt es Stand Mitte 2026 keinen Zuschuss mehr – weder von der KfW noch vom Land Baden-Württemberg. Neu ist das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“ mit bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz für Eigentümergemeinschaften, Vermieter und kleinere Unternehmen. Dauerhaft profitieren steuerbare Wallboxen vom reduzierten Netzentgelt nach § 14a EnWG – je nach Netzgebiet häufig ein niedriger dreistelliger Betrag pro Jahr.
Reichen 11 kW oder brauche ich 22 kW?
Für die meisten Haushalte reichen 11 kW. Viele E-Autos laden an Wechselstrom ohnehin nur mit 11 kW, und über Nacht ist praktisch jeder Akku voll. 22 kW lohnen sich, wenn Ihr Fahrzeug sie nutzen kann und Sie regelmäßig schnell nachladen müssen – dafür brauchen Sie die Genehmigung des Netzbetreibers und oft eine stärkere Zuleitung. Wir rechnen beides für Ihren Fall durch.
Kann ich mein E-Auto mit eigenem Solarstrom laden?
Ja. Beim PV-Überschussladen steuert ein Energiemanagement die Wallbox so, dass bevorzugt der Strom ins Auto fließt, den Ihre Photovoltaik-Anlage gerade übrig hat. Das senkt die Kilometerkosten deutlich, weil eigener Solarstrom wesentlich günstiger ist als Netzstrom. Voraussetzung ist eine steuerbare Wallbox, die zu Ihrem Wechselrichter passt – das prüfen wir bei der Auswahl und richten die Regelung ein.
Wie lange dauert es bis zur fertigen Wallbox?
Die Montage selbst schafft unser Team bei klarem Leitungsweg in der Regel an einem Tag. Der Vorlauf hängt vom Netzbetreiber ab: Eine 11-kW-Wallbox installieren wir nach der Anmeldung kurzfristig, bei 22 kW sollten Sie für die Genehmigung zwei bis acht Wochen einplanen. Termine bieten wir in beiden Regionen an – von Schwäbisch Gmünd und Welzheim bis Ravensburg (Wilhelmsdorf).
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Für diese Orte haben wir eigene Seiten mit lokalen Angaben – zuständiger Netzbetreiber, Anfahrt und was vor Ort baulich typisch ist.
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