FE Elektrotechnik

Zählerschrank · Sicherungskasten · Unterverteilung

Zählerschrank erneuern: sicher, TAB-konform, bereit für PV und Wallbox

Viele Zählerschränke in Bestandsgebäuden stammen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren – ohne FI-Schutz, ohne Reserveplätze, oft nicht mehr TAB-konform. Wer eine PV-Anlage oder Wallbox nachrüstet, muss den Zählerschrank erneuern lassen, wenn er die aktuellen Anforderungen nicht erfüllt. Wir planen, bauen um und übernehmen die Abstimmung mit dem Netzbetreiber – im Raum Schwäbisch Gmünd wie am Bodensee.

VDE-AR-N 4100 & TAB-konformRichtwert 1.500–5.000 €1–2 Tage UmbauzeitFI- & Überspannungsschutz

Ein Ansprechpartner bis zur Plombe

Wir übernehmen Planung, Umbau und die komplette Abstimmung mit dem Netzbetreiber – von der Anmeldung über die Inbetriebsetzung bis zur Verplombung des neuen Zählerplatzes. Sie müssen keine Formulare ausfüllen und keine Termine koordinieren.

Gebaut für die nächsten 30 Jahre

Wir planen Reserveplätze für PV-Anlage, Wallbox, Wärmepumpe und Smart Meter gleich mit. So zahlen Sie den Umbau einmal – und nicht bei jeder Nachrüstung erneut für einen zu kleinen Schrank.

Sicherheit nach aktueller Norm

FI-Schutzschalter, Leitungsschutz und Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100 gehören bei uns zum Standardumfang. Nach dem Umbau erhalten Sie ein Mess- und Prüfprotokoll als Nachweis für Versicherung und Netzbetreiber.

Kurze Unterbrechung, sauberer Umbau

Ein typischer Zählerschrank-Tausch im Einfamilienhaus dauert ein bis zwei Arbeitstage; der Strom ist meist nur wenige Stunden abgeschaltet. Wir bereiten alles vor, klemmen um und hinterlassen die Baustelle aufgeräumt.

Wann müssen Sie den Zählerschrank erneuern?

Für alte Elektroanlagen gilt grundsätzlich Bestandsschutz: Ein Sicherungskasten aus den 1970er-Jahren darf weiterbetrieben werden, solange er unverändert bleibt. Dieser Schutz endet, sobald Sie die Anlage wesentlich ändern oder erweitern. Genau das passiert bei einer PV-Anlage, einer Wallbox oder einer Wärmepumpe. Dann fordern die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) Ihres Netzbetreibers und die bundesweit gültige Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 einen normgerechten Zählerplatz. In der Praxis bedeutet das: Vor jeder größeren Nachrüstung prüfen wir den Zählerschrank – und häufig muss er ersetzt oder umgebaut werden.

Typische Anzeichen für Handlungsbedarf: Schraubsicherungen statt Sicherungsautomaten, kein FI-Schutzschalter, eine Verteilung auf Holz- oder Bakelitplatte, fehlende Reserveplätze oder ein Zählerplatz, an dem kein moderner elektronischer Zähler montiert werden kann. Auch ohne Nachrüstpläne lohnt der Blick: Ein FI-Schutzschalter kann Leben retten und lässt sich oft auch im Bestand nachrüsten. Wir nehmen Ihre Anlage vor Ort auf – im Raum Schwäbisch Gmünd und dem Remstal genauso wie rund um Ravensburg (Wilhelmsdorf), Ravensburg und den Bodensee – und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist und was warten kann.

Was fordern TAB und VDE-AR-N 4100 konkret?

Die VDE-AR-N 4100 gilt seit April 2019 und ersetzte die bis dahin üblichen TAB 2007. Sie regelt bundesweit, wie ein Zählerplatz aufgebaut sein muss. Kernpunkte: ein genormter Zählerschrank mit definierten Funktionsräumen, ein Raum für Zusatzanwendungen (APZ) für Kommunikationstechnik wie das Smart-Meter-Gateway und ein selektiver Leitungsschutzschalter (SLS) vor dem Zähler. Der SLS erlaubt es, die gesamte Anlage spannungsfrei zu schalten, ohne dass der Netzbetreiber anrücken muss – Voraussetzung für den Zählerwechsel im Rahmen des Smart-Meter-Rollouts.

Dazu kommen die allgemeinen Errichtungsnormen: Überspannungsschutz ist nach DIN VDE 0100-443 und -534 bei jeder Erneuerung der Verteilung Pflicht, FI-Schutzschalter (RCD) für Steckdosen- und Feuchtraum-Stromkreise fordert die DIN VDE 0100-410. Ihr Netzbetreiber – in unserer Region meist die Netze BW, je nach Kommune auch ein Stadtwerke-Netz – ergänzt diese Regeln um eigene TAB. Arbeiten am Zählerplatz darf nur ein eingetragener Elektro-Fachbetrieb ausführen; die Inbetriebsetzung und Verplombung erfolgt anschließend in Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Was kostet es, den Sicherungskasten zu erneuern?

Für ein Einfamilienhaus liegt der Richtwert für einen kompletten neuen Zählerschrank inklusive Montage bei 1.500 bis 5.000 Euro. Am unteren Ende: ein Standardschrank mit einem Zähler, kurzen Leitungswegen und gut zugänglichem Anschlussraum. Teurer wird es, wenn der Schrank versetzt werden muss, mehrere Zähler unterzubringen sind, Stemm- und Maurerarbeiten anfallen oder die Hausanschlussleitung erneuert werden muss. Einzelne FI-Schutzschalter nachzurüsten kostet je nach Aufwand etwa 150 bis 400 Euro pro Stück, eine neue Unterverteilung für eine Etage etwa 500 bis 1.500 Euro.

Sparen können Sie an zwei Stellen. Erstens steuerlich: 20 Prozent der Arbeitskosten lassen sich als Handwerkerleistung nach § 35a EStG absetzen, bis zu 1.200 Euro pro Jahr. Zweitens im Paket: Wer den Zählerschrank ohnehin für PV-Anlage oder Wärmepumpe umbauen muss, kann die Elektroarbeiten unter Umständen als Umfeldmaßnahme in die Heizungsförderung einbeziehen – das prüfen wir im Einzelfall. Nach einem Vor-Ort-Termin erhalten Sie von uns ein schriftliches Angebot mit klar aufgeschlüsselten Positionen, keine Pauschale ins Blaue.

Wie läuft der Umbau ab – und wie lange ist der Strom weg?

Zuerst nehmen wir Ihre Anlage vor Ort auf: Zählerplatz, Stromkreise, Leitungszustand, Platzverhältnisse. Auf dieser Basis erhalten Sie ein Angebot. Nach Beauftragung melden wir den Umbau beim Netzbetreiber an und bestücken den neuen Schrank in der Werkstatt vor – so bleibt die Abschaltzeit bei Ihnen kurz. Am Umbautag schalten wir frei, demontieren die alte Verteilung, setzen den neuen Zählerschrank, klemmen alle Stromkreise um und messen jede Leitung durch. Im Einfamilienhaus dauert das in der Regel ein bis zwei Arbeitstage; ohne Strom sind Sie meist nur wenige Stunden.

Zum Abschluss dokumentieren wir alle Messwerte im Prüfprotokoll und reichen die Inbetriebsetzungsanzeige beim Netzbetreiber ein, der den Zähler setzt und verplombt. Diesen Ablauf kennen wir aus der Praxis: Bei unseren PV-Projekten haben wir Anmeldung und Abnahme mit der Netze BW bereits abgewickelt. Mit Standorten in Schwäbisch Gmünd, Welzheim und Ravensburg (Wilhelmsdorf) sind wir im Remstal wie in der Region Ravensburg/Bodensee kurzfristig vor Ort – auch wenn es nur um eine erste Einschätzung Ihres Sicherungskastens geht.

Häufige Fragen

Zählerschrank & Verteilung: kurz beantwortet.

Was kostet es, einen Zählerschrank zu erneuern?

Als Richtwert: 1.500 bis 5.000 Euro für einen kompletten Zählerschrank im Einfamilienhaus, inklusive Material, Montage und Dokumentation. Entscheidend sind die Zahl der Zähler, der Zustand der vorhandenen Leitungen, eventuelle Stemmarbeiten und ob der Schrank versetzt werden muss. Kleinere Maßnahmen wie das Nachrüsten einzelner FI-Schutzschalter beginnen bei etwa 150 Euro pro Stück. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach einer Besichtigung vor Ort.

Muss ich den Zählerschrank für PV-Anlage oder Wallbox zwingend erneuern?

Nicht immer, aber oft. Erfüllt Ihr Zählerplatz die VDE-AR-N 4100 nicht – etwa weil ein selektiver Leitungsschutzschalter fehlt oder kein Platz für Kommunikationstechnik vorhanden ist – verlangt der Netzbetreiber die Anpassung, bevor er die neue Anlage in Betrieb nimmt. Wir prüfen das vor der Bestellung Ihrer PV-Anlage oder Wallbox, damit die Kosten von Anfang an vollständig auf dem Tisch liegen.

Ist mein alter Sicherungskasten mit Schraubsicherungen noch zulässig?

Für unveränderte Anlagen gilt Bestandsschutz – verboten ist Ihr alter Kasten also nicht. Er entspricht aber nicht mehr dem heutigen Sicherheitsniveau: Meist fehlt der FI-Schutzschalter, der bei Fehlerströmen in Millisekunden abschaltet und vor tödlichen Stromunfällen schützt. Spätestens bei einer Erweiterung oder Änderung der Anlage endet der Bestandsschutz, und die aktuellen Normen greifen. Eine Nachrüstung einzelner Schutzeinrichtungen ist oft auch ohne Komplett-Tausch möglich.

Wie lange ist der Strom während des Umbaus abgeschaltet?

Im Einfamilienhaus meist nur wenige Stunden, in aufwendigen Fällen bis zu einem Arbeitstag. Wir bereiten den neuen Schrank vor und legen den Termin so, dass Kühlschrank, Heizung und Homeoffice möglichst wenig betroffen sind. Die gesamte Maßnahme inklusive Messung und Dokumentation dauert im Regelfall ein bis zwei Arbeitstage. Den Termin für die Zählersetzung stimmen wir direkt mit dem Netzbetreiber ab.

Darf ich den Sicherungskasten selbst erneuern?

Nein. Arbeiten am Zählerplatz und an der Hauptverteilung sind kein Fall für Heimwerker: Sie dürfen nur von Elektro-Fachbetrieben ausgeführt werden, die im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen sind. Nur dann setzt der Netzbetreiber anschließend den Zähler und verplombt die Anlage. Dazu kommt das Haftungsrisiko: Bei Eigenbau-Installationen kann im Schadensfall der Versicherungsschutz entfallen. Wir übernehmen den kompletten Umbau inklusive Anmeldung und Dokumentation.

Brauche ich eine neue Unterverteilung für Garage oder Dachgeschoss?

Sinnvoll ist das immer dann, wenn in einem Gebäudeteil mehrere neue Stromkreise entstehen – etwa beim Dachausbau, in der Werkstatt oder für die Garage mit Wallbox. Eine eigene Unterverteilung verkürzt Leitungswege, schafft Reserveplätze und macht spätere Erweiterungen günstiger. Der Richtwert liegt je nach Größe und Ausstattung bei 500 bis 1.500 Euro. Wir planen die Unterverteilung so, dass sie zum neuen Zählerschrank passt.

Kontakt

Zählerschrank & Verteilung anfragen.

Kurze Beschreibung genügt – wir melden uns werktags zeitnah mit einer ehrlichen Einschätzung.

Google-Bewertungen

5,0 Sterne. Echte Stimmen.

Alle 7 Rezensionen, Durchschnitt 5,0 von 5 – im Original-Wortlaut von unserem Google-Profil übernommen.

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Absolute Empfehlung! Bei der Suche nach einem Elektriker bin ich auf ihn aufmerksam geworden und bin positiv überrascht überrascht worden. Es wurde sich sehr viel Zeit genommen, um das Angebot zu erklären und auf meine Fragen zu antworten. Die Arbeiten wurden zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgeführt, wenngleich unser Haus einige Überraschungen parat gehalten hat. :D Alles in allem kann ich den Elektriker nur empfehlen, denn er nimmt sich wirklich Zeit für seine Kunden.
Sebastian · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Super Service, sehr freundlich und kompetent, zudem sehr hilfsbereit. Auch auf diesem Weg, herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Wolfgang Luxenhofer · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Top! Termine wurden alle eingehalten, der Auftrag wurde zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Auch die Kollegen von NetzeBW, die die Anlage später angenommen haben, waren voll des Lobes. Sehr zu empfehlen.
Karlheinz Welten · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Sehr kompetente Fachfirma. Die wissen was sie tun. Hatte den Austausch eines Wechselrichters. Hat problemlos geklappt.
Markus Olp · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Alles bestens gelaufen! Wir haben unser Obergeschoss mit FE modernisiert und sämtliche Leitungen neu verlegen lassen! Alles wurde nach unseren Vorstellungen in kürzester Zeit erledigt und der Preis war unschlagbar! Wir planen derzeit zusammen unsere neue PV Anlage für den Wintergarten! Wir sind rundum zufrieden und können FE nur empfehlen! 👍👍 VIELEN DANK UND WEITER SO!!!
Woppe Kisch · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Wir planen unsere PV Anlage mit Speicherbatterie für unseren Neubau zusammen mit Herrn Müller. Wir sind mehr als zufrieden mit dem Angebot und der Kommunikation. Absolut weiterzuempfehlen!
Oliver Geiger · Google-Rezension
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Freundlich, zuverlässig und kompetent. Einfach professionell. Mein Ansprechpartner Nr. 1, sollte ich wieder einen Elektriker brauchen.
Ku Mu (KuMu) · Google-Rezension

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